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Alles so schwer und dumpf

Es ist alles so schwer und dumpf in mir. Schon seit Tagen spüre ich etwas, dass wie ein Gewicht auf mir, besser gesagt meine Seele, liegt.

Mein Freund riet mir es aufzuschreiben, ich habe meine Probleme damit über Dinge zu sprechen, die mir nahe gehen. Mich anderen Menschen zu öffnen fällt mir schwer - aus vielerlei Gründen. Deswegen schreibe ich es auf, dieses Mal werde ich die Dinge einfach aufschreiben und nicht wie gewöhnlich tief in mir verbergen und in mich "hineinfressen" so wie sonst. Er hat recht damit, Dinge aufzuschreiben hilft, vor allem, wenn man nciht darüber sprechen kann ohne dabei Qualen zu erleiden.

Ich bin bedrückt und ich laufe mit nachdenklicher Miene durch die Welt, eine Maskerade der Freude kann ich oft zeigen. Mein Freund ist gerade weg, jetzt habe ich Zeit mal endlich was zu schreeiben, was mich seit Ewigkeiten bedrückt. Lasse meinen Gedanken einfach mal freien Lauf, sie haben sich verdient nachdem ich sie teilweise schon seit Jahren in mir einsperre.

Doch gerade an einem Tag wie diesen erdrücken sie mich - wollen unbedingt hinaus.

Er ist weg.

Ich habe meine Ruhe.

Ich liebe ihn wirklich aus tiefsten Herzen, doch kann ich mich auch ihm nicht zeigen wie ich bin.

Er hat mich heute mehrmals komisch angeschaut, ich habe gelächelt und versucht glücklich zu sein, obwohl mein Inneres ganz anders aussieht. Ich glaube er hat gewusst, dass ich etwas vorgespielt habe.

Menschen sind sehr gut darin, das wahre in sich selbst zu verstecken und den anderen nur etwas vorzuspielen.

Er hat recht, ich bin seelisch verletzt worden. Anderen gegenüber sage ich es macht mir nichts aus, dass die Dinge geschehen sind wie sie es sind, doch es macht mir teilweise schon etwas aus. Doch lange habe ich versucht es zu leugnen. Habe ich mich schließlich nicht sogar selbst zu diesem Weg entschieden.

Vielleicht sollte ich endlich mal die Dinge aufholen, nacharbeiten und zurück gehen.

Ich war ein sehr aktives, lebhaftes und fröhliches Mädchen - damals in der Grundschule. Doch mit dem Wechsel in die OS wurde es anders.

Mädchen im Alter ab  11 Jahren können so grausam sein - und ich habe ihnen mal vertraut. Einen Fehler, den ich nicht wieder begehen werde. Seitdem freunde ich mich nicht mehr mit Mädchen an, und wenn dann sind es nur Interentbekanntschaften - anderes kann ich nicht ertragen.

Immer kamen damals die Fragen: "Magst du ... wirklich?" oder auch solche Kommentare wie: "Also eigentlich kann ich ... nicht ausstehen, du etwa?!" Die anderen Mädchen haben sich untereinander immer hinter dem Rücken einer anderen immer versucht auszuspielen und schlecht zu machen, jeder wollte die beste Freundin von der anderen sein. Grausam ist es besonders, wenn man dieses Spiel in dem Alter noch nicht ganz durchschaut, noch schlimmer ist es jedoch, wenn man ein ehrlicher Mensch ist. Dann sagt man egal ob man das Spiel durchschaut hat oder nicht die Wahrheit.

Ich habe nie wirklich das hinterm Berg gehalten, was ich wirklich dachte, das tue ich heute noch. Nur mit dem Unterschied, dass ich heute niemanden mehr soweit an mich ranlasse, dass ich ihm mein Vertrauen schenke, dass dann mit füßen getreten werden kann.

Mädchengruppen oder wie man es heute so schön nennt: diese "Girlie-Cliquen" sind brutal. Besonders in dem Alter, weil die wirklich nciht nachdenken über das was sie tun. Grausam ist ihr Verhalten gegenüber denen, die nicht zu ihnen gehören. Doch ihre wahre Brutalität kommt erst ans Licht, wenn ein Mitglied dieser Clique aussteigen möchte, weil ihr das System nciht mehr gefällt.

-> So wie es bei mir gewesen ist.

Sie waren verlogen und ich wollte deren intriganten Spiele nicht mehr mitspielen. Habe mich gegen das System aufgelehnt. Doch leider hatte ich ihnen zuvor vertraut. Sie haben alles, was sie finden konnten gegen mich verwendet. Ich war verletzt, und schon Sätze wie: "Wir haben dich nur eingeladen, damit wir Spaß haben!" noch während man angeblich bestens mit ihnen befreundet ist, reißen Wunden in das vertrauensseelige Herz eines jungen Mädchens, dass immer im Mittelpunkt von allem stand und von allen Zuneigung bekam. Ein solches Mädchen war ich. Naiv und in gewisser Weise dumm, aber ich habe daraus gelernt. So etwas wird mir nie wieder passieren.

Dachte ich zumindest.

Aber es passierte wieder.

Vor ein paar Monaten, genauer gesagt vor 3. Bin ich wieder verletzt worden. Auf mehrfache Weise. 

Ein guter Freund von mir hat mir die Freundschaft gekündigt, nur weil er nicht damit klarkommt, dass mein neuer Freund ihm seine Meinung offen ins Gesicht gesagt hat, und er nicht mit mir zusammen ist, sondern sein Kumpel mein Herz für sich gewonnen hat. Ich habe alles für ihn getan. Habe ihm soweit es mir möglich war ihm mein Vertrauen geschenkt, ihn in meinen Arme gewiegt, wenn er traurig war und Probleme hatte. War für ihn da und hab ihm zugehört. Doch war es anscheinend nicht ausreichend für ihn. Im Grunde sind die Kerle ja einfach gestrickt, doch manchmal auch undurchschaubar wie eine Wand aus Blei.

Ich bedaure, dass es zu diesem Bruch gekommen ist, aber meistens geht es mir auch sehr gut damit. Manchmal hat er wirklich nur genervt. Er hat zu sehr in seiner eigenen Welt gelebt und kam mit der Realität nicht mehr klar - anders als ich, die ich gerne in andere Welten abtauche, um aus der Realität zu entfliehen. In spätestens einem Jahr wäre es wohl eh zu einem Bruch gekommen.

Die anderen Vorfälle, haben mit meine  Ex zu tun. Ich habe mich im Dezember verliebt und mit meinem Ex Schluss gemacht, da es bei uns sowieso schon seit Monaten nicht mehr so gut lief.

Prompt ein paar Tage später, eröffnet er mir, dass er tiefste Depressionen hat, schon seit über 5 Jahren und er mich über 2 Jahre angelogen hatte. Er hat mir sogar vorgeworfen, dass ich ihn nie gefragt hätte wie es ihm ginge und was los sei. Ich war entsetzt als ich dies vernahm, schließlich bin ich immer voller Gedanken und Sorgen, jede Veränderung an einem Menschen, der mir sehr viel bedeutet fällt mir sofort auf und ich spreche ihn auch darauf an. Er hat mir immer fadenscheinige Ausreden für alles geliefert - so viel also zu dem Thema.
Ein anderer Punkt seiner Beschuldigung besagte, dass er mit mir nicht alles machen könnte und ich ihm nicht aktiv genug sei. Es mag stimmen, dass ich gerne ung gemütlich die Abende zu Hause verbringe, aber ich hab ihm auch ständig gesagt, dass ich es schade finde, dass er für lustige und spaßige Sachen immer mit seinen Freunden unterwegs ist, anstatt sowas auch mal mit mir zu machen. Er sagte dazu nur, dass er mit mir nicht Spaß zu haben brauche, dafür wäre ich ja nicht da. Ich habe ihm so oft gesagt, dass ich bei solchen Dingen auch mal dabei sein möchte, aber hat er mich gelassen? - Nein!
Trotzdem beschwerte er sich darüber!

Damit hat er mich sehr verletzt und traurig gemacht.

Ich bin jemand, der nie aufhört jemanden zu lieben, wenn ich einmal Gefühle für ihn gehegt habe. So ist es auch bei ihm. Noch heute leige ich manchmal im Bett und denke an ihn und nicht an meinen jetztigen Freund, den ich wirklich aus ganzem Herzen liebe.
Zu Anfang kamen diese Gedanke wie: Was wäre wenn gewesen ...
Wäre der Tag nicht so verlaufen ....
Ich hätte immer noch mit ihm zusammen sein können -> in einer verlogenen Beziehung aber es hätte sein können.

Ich bin verwirrt und weiß teilweise nicht was ich denken soll.
Ich habe oft in der letzten Zeit den Drang einfach drauf los zu weinen. Besonders gestern, heute und vor allem jetzt.

Aber die Tränen wollen nicht fließen, stattdessen fliegen meine Finger nur so über die Tastatur und schreiben diesen Text hernieder, lassen meinen Gedanken endlich Worte folgen. Erleichtern meine Seele. Verringern vielleich sogar meinen Schmerz.

Schmerz

Das Wort, welches mich zu meine nächsten Punkt führt: Schmerz!
Ich liebe meinen Freund über alles, auch wenn ich weiß, dass selbst der Mensch, den ich in ihm sehe, nur eine Maskerade ist. Dahinter verbirgt sich jemand, den ich nicht kenne. Aber den ich kennenlernen möchte und auch werde leiben können.
Er hat mir davon erzählt, aber er kann ihn mir nicht zeigen - kann sich mir nicht öffnen.
Es schmerzt mich, dass er nicht das Vertrauen in mich hat, ihn mir zu zeigen.
Zumal ich weiß, dass allein die Tatsache, dass er wieder eine Freundin hat ein Widerspruch zu dem ist, was er sich wünscht. Er hat mir versichert, dass seine Liebe zu mir keine Maskerade ist.
Vielleicht ist sie es ja doch...

Gestern wollte er eigentlich mit mir Schluss machen ...

Ich habe geweint, als er es mir gestern erzählte, auch jetzt will ich weinen, wenn ich daran denke.

Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass eine Beziehung ewig hält -  Ganz gewiss nicht, habe ich doch auch erst im Dezember am eigenen Leib erfahren wie schnell es gehen kann. Noch ein paar Stunden zuvor, hätte ich noch demjenigen gesagt, er würde spinnen, wenn mir jemand erzählt hätte, dass ich in weniger als 24 Stunden mit meinem Freund Schluzss machen werde, um mit ... zusammen sein zu können.

Mein Herz ist voll Trauer und Freude ... beides gleichzeitig und bedrücken mein Gemüt.

Freude deswegen, weil er mich nicht verlassen hat, weil er mich liebt.

Trauer deswegen, weil die Gefahr täglich vorhanden ist, dass er es sich doch wieder anders überlegt und er mich in die schwarze Einsamkeit der Welt hinausstoßen würde.

Es gäbe draußen ohne jemanden, an dem ich mich festhalten kann, nichts für mich, auch in mir gäbe es keine Welt, die den Schmerz würde ausblenden können. Meine Welt würde untergehen und ich könnte noch nicht einmal denFluchtweg ins Reich der Toten wählen, denn ich hänge an meinem Leben, möchte doch nicht sterben. so dass mir nichts anderes übrig bliebe, als zu leben und den Schmerz zu ertragen.

Schmerz ist eine Frage des Willens.

Ich will den Schmerz von ihm verlassen zu werden nicht ertragen, aber ich bin mehr als nur gewillt jeglichen Schmerz zu ertragen, den er mir zufügen könnte - solange er nur bei mir bleibt. Mich nicht in die Grausamkeit der Welt hinausstößt und mich alleine lässt.

Denn ohne ihn bin ich wirklich alleine.

Dann habe ich keinen mehr - Niemanden.

Es wäre still und leer um mich herum - kein Lachen, keine Freude, kein Glück - nur Stille und Leere, auch in mir.

Noch schwerer macht er es mir mit seinen Wünschen. Er will alleine sein ... seine Ruhe haben ...

aber mit mir kann er es nicht. Ich kann ihm das nicht in dem Maße geben, wie er es gerne hätte. Ich fühle mich hilflos, ich will für ihn da sein, ihm alles ermöglichen, aber ich kann es nicht.

Hoffnung ....

Ich weiß nichtob es für uns welche gibt. Ich wünsche es mir, aber ich weiß es nicht.

Ich wünsche mir so vieles so sehr, vor allem die Vollendung unserer gemeinsamen Pläne, aber ich weiß nicht ob das gehen kann. Wenn wir zusammenziehen nächstes Jahr, so fürchte ich ihn einzuengen, und das will ich nicht! Aber ich bin leider zu egoistisch um es nciht zu wollen, und er anscheinend fühlt im Moment zumindest noch stark genug für mich, als dass er es auch noch will.

 

Ich habe das Geüfhl in letzter Zeit nichts mehr im Griff zu haben ... alles entzieht sich meiner Kontrolle.

Ich habe keine Angst mich zu binden. Eher das Gegenteil ist der Fall, ich binde mich wohl viel zu schnell und heftig an jemanden. Er sagte mir, er würde es beenden, um zu verhindern, dass zu einem späteren Zeitpunkt der Schmerz zu groß wäre. Aber dem ist nicht so - nicht bei mir.
Ich habe mich bereits so gebunden, dass der Zeitpunkt keine Rolle mehr spielt.
Der Schmerz wäre der gleiche ...

 

Ich liebe ihn so sehr.

Mein Herz quillt über und die ersten Tränen sammeln sich.

Ich möchte ihn kennenlernen.
Seines Vertrauens würdig sein.
Seine Maskerade fallen sehen.
Sehen, was er wirklich ist.
Seine Abgründe erforschen.
Wissen wer und wie er wirklich ist.

Eines weiß ich genau:

Egal, was ich finden werde, ich werde ihn trotzdem lieben!

27.2.10 16:49
 


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