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Sinn des Lebens?

Immer mehr und immer öfter denke ich über mich und mein Leben nach?

Immer öfter stelle ich mir die Frage, was der Sinn meines Lebens ist und warum ich gewisse Dinge tue, die mir doch nichts bringen.

 

Da wären ein paar Punkte, die mich zu der Überzeugung führen, dass es überhaupt keinen Sinn hat, außer immer die Blöde für alle zu spielen und deren Spielzeug zu sein bzw das Speilzeug des Lebens.

 

Zuerst einmal wäre da natürlich die Schule. Es kann einfach nciht gerecht sein, wenn man sich Tagelang, auch mit einem Freund, hinsetzt und für Klausuren lernt, wenn doch hinterher nur ein Unterkurs dabei rauskommt. Ich weiß, dass ich vielleicht so manch einen Felher gemacht habe, der mir nicht hätte unterlaufen sollen und ich möchte auf keinen Fall meine persönlichen Probleme dafür verantwortlich machen. Aber selbst, wenn diese so gut wie möglich ausgeschaltet sind. Werden die Ergebnisse absolut nicht zufriedenstellend und ich frage mich, wie ich dann das Abi nächstes Jahr mit einem zufriedenstellenden Schnitt absolvieren soll und kann.

 

Ein weiterer Punkt ist mein Engagement in oder für bestimmte Dinge. Immer wieder, wenn ich um irgendetwas gebeten werde, weil andere es nicht können, keine Zeit oder einfach keine Lust zu etwas haben und ich mich dann um diese Dinge kümmere, so wird immer etwas an dem Ergebnis bemängelt oder ganz abgeschmettert.
Ich investiere Stunde um Stunde, um irgendetwas schön und toll zu machen, zu arrangieren und sobald etwas daran nicht in Ordnung ist, dass ich mich dann weitere Stunden daran setze und versuche es allen Recht zu machen, Kompromisse zu schließen. Ich gehe immer Kompromisse ein, lasse mich die Kritik ein und versuche diese im Sinne aller Zufriedenheit zu erfüllen. Doch letztlich muss ich so gut wie immer mit der Enttäuschung leben, dass meine Resultate nicht gewürdigt und sogar abgelehnt werden. Es kann auch durchaus vorkommen, dass schlechtere Ergebnisse dann gewinnen. Auch der tolle Satz: "... ich bewundere dein Engagement und fleiß mit dem du dich daran setzt, aber ..."

Ganz toll ehrlich, als wenn mir das auch nur in irgendeiner Weise helfen oder mich beruhigen könnte. Mit sowas können Menschen mich zu tiefst verletzen. Das geht gegen meinen Stolz, dass meine Ergebnisse einfach nciht gewürdigt und anerkannt werden. Ich kriege kein Lob zu hören. Selten mal von ein oder auch zwei Leuten, aber selbst das kann mir irgendwie nicht viel bedeuten. Ich mag arrogant sein, aber brauiche die Anerkennung von mehreren. Das mag daran liegen, dass ich sonst auch nie gelobt werde. Egal welche Leistung gut war und sogar angenommen wurde. DEr Mensch lebt davon, dass er bestraft oder gelobt wird für seine Taten, aber bei mir gibt es nur die Peitsche. Dieses Seite der Waage ist bereits soo im Übergewicht, dass selbst der kleinste Funken Lob niemals dagegen aufwiegen könnte.

 

Dann der letzte und große Punkt, der mir mein Leben vielleicht sogar am unerträglichsten in den letzten Tagen erscheint, ist die Angelegenheit mit meinem Engel, bzw generell alles was einen Freund angeht.
Warum bin ich nciht ausreichend?
Nun gut, bei meinem Engel weiß ich genau was los ist, aber dennoch.
Ich scheine nie ausreichend für etwas zu sein.
Immer habe ich versucht die perfekte Freundin zu sein, meinen Charakter zu wahren aber trotzdem eines Mannes bzw diesen Männern würdig.
Aber wie ich erfahren durfte, so war das für meinen Ex nicht genug. Er hat es mir nie leicht gemacht, wenn es um seine Freunde ging, erst jetzt nach über zwei Jahren Beziehung durfte ich erfahren, dass er mich bei ihnen schlecht gemacht hat. Er erzählte ihnen, dass ich naiv und nur für das eine nütze sei. Es tut weh zu erfahren, dass die Person, die man über alles geliebt hat oder liebt, einen hinter deren Rücken so verrät. Ich gebe wirklich alles, bin verständnisvoll, will einfach nur das beste und schließe Kompromisse und gehe auf die Person ein, wo ich nur kann. Aber letztlich habe ich nichts davon.
Ich fürchte, dass ich mich selbst davon irgendwann davon kaputt mache. Wenn ich nciht so viele Gefühle in mir hätte, dann müsste ich mich fragen, warum ich nicht schon längst innerlich gestorben bin. Aber ich fürchte, genau das könnte passieren.
Ich lasse mich zu sehr auf die Menschen ein und hänge zu sehr an ihnen, weil ich ansonsten nicht überleben kann. Aber kann ich ewig so weiter machen?

Ich habe immer wieder auch die Gedanken, warum ich mir das eigentlich antue. Ich mache mich vielleicht selbst zur Hure, wen ich zulasse, dass ich eines anderen Spielzeug bin. Manchmal lassen sich in mir die Gedanken nicht unterdrücken, dass nur mit mir gespielt wird. Dass ich sofort wieder alleine bin und noch einsamer in meiner Wüste dastehe, als ich es jetzt schon tue.
Sobald er eine neue Frau kennenlernt, werde ich vergessen sein.
Bis jetzt hatte ich das Glück, das die Dinge in dieser Hinsicht nicht so gut gelaufen sind, aber das kann sich jederzeit ändern. Dann werde ich wieder weggeschmissen, so wie sonst auch immer.

So wie sonst auch immer schon gewesen, da hilft selbst das Gerede der Person nicht. Ich kann diese Gedanken einfach nciht abschütteln.

 

ER hat mich gefragt, ob ich eine Zeit lang meine Ruhe vor ihm haben möchte. Aber ich bin hin und her gerissen, was das angeht. Einerseits könnte es vielleicht ganz gut sein, wenn ich eine Woche oder so gar nichts mehr von ihm höre! Aber ich fürchte, dass es mir dann noch schlechter geht, wenn ich ihn nicht sehe, weil ich dann wirklich alleine bin. Ganz einsam. Andereseits geht es mir auch nicht immer gut, wenn er bei mir ist. Aber er kann mich auch so glücklich machen. Es gibt Momente, in denen die Illusion, dass er mein, MEIN Freund ist, sehr lebendig ist, weil er selbst Dinge sagt, die mich darin bestärken, aber er kann sie im nächsten Augenblick genauso gut wieder zerstören, was er sehr gerne tut. Dabei ist er nur ehrlich mit mir. Ich kann ihm noch nicht mal böse sein. Ich bin nur böse auf mich selbst. Weil ich dieses Gefühlschaos und diese Liebe zu ihm zulasse. Weil ich mich so von ihm abhängig mache. Aber ich kann einfach nciht anders. Mein Herz ist einfach so sehr auf ihn eingestellt, das allein der Gedanken an einen anderen so abstoßend und widerlich ist.

Ich kann ein sehr gedulgiger Mensch sein, und mir steht noch ein Jahr bevor, indem er die Zeit hat sich zu entscheiden was er möchte. Aber ich kenne ihn gut und ich bezweifle, dass er nach diesem Jahr wieder in der Lage sein könnte eine wahre und auch offizielle Beziehung zu mir zu führen. Das macht mich traurig. Aber vor allem, nachdem letzte Woche die Entlassung von ihm war und ich viele Reden gehört habe, fängt meine Geduld an zu brökeln und ich denke immer mehr darüber nach. Sie redeten von dem Wandel des Lebens und der Beständigkeit, der Sicherheit darin.

Mir fehlt momentan diese Beständigkeit und Sicherheit. Ich schwebe in der Luft, indem ich versuche für den Moment zu leben. Aber es gibt nichts beständiges, nichts längerfristiges, an dem ich mich wirklich festhalten kann. Ich könnte jeden Augenblick fallen und dieser Fall, würde sehr tief sein. Sehr tief.

 

Die einzige Sache, die mir momentan Halt gibt ist ein neuer Freund, den ich über mein RPG gefunden habe. D... aus E... ist wirklich der beste und liebenswürdigste Mann, den ich je kennengelernt habe und dessen Freundschaft mir heilig geworden ist. Dank ihm und seinen Charakteren innerhalb des RPGs habe ich etwas gefunden, was mich zusammenhalt. Dank meines eigenen Charakters in einer virtuellen Welt, kann ich das sein und ausspielen, was mir in der Wirklichkeit fehlt.Deswegen möchte ich ihm an dieser Stelle dafür ganz herzlich danken, dass er für mich da ist, mir solch einen Halt gibt. Danke!

 

Aber leider ist es nichts worin ich mich ewig verkriechen kann. Damals in meinem Liebeskummer hat mir die Welt von Azeroth in Wordl of Warcraft die nötige Kraft und Halt gegeben, jetzt sind es er und die Welt im RPG. Aber eines bin ich mir bewusst. Ich lebe nicht in einer virtuellen Welt, sondern in der Wirklichkeit. Ich muss dort verankert bleiben und auch dort mit meinem Leben klar kommen, doch das fällt mir gerade sehr schwer.

 

Es ist mir, als würde meine Welt stetig versinken. Vielleicht lasse ich das auch zu. Aber ich weiß auch nicht, wie ich sie vorm Ertrinken retten kann.

22.6.10 16:50
 


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